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Anders ist okay: Toleranz & Vielfalt Kindern vermitteln

„Der ist komisch.“ „Die spricht anders.“ Kinder benennen Unterschiede direkt und ungefiltert – erst einmal Neugier, kein böser Wille. Trotzdem ist es ein wertvoller Moment, in dem du etwas fürs Leben mitgeben kannst. Toleranz Kindern vermitteln heißt nicht, ihnen Unterschiede auszureden, sondern ihnen zu zeigen, dass Verschiedenheit etwas Schönes ist.

Was Toleranz wirklich bedeutet

Auf der Farm der Freundschaft steht Emma vor einer bunten Schafherde: alle im Grunde gleich, jedes ein bisschen anders. Toleranz heißt, durch die äußeren Unterschiede hindurchzusehen – den anderen respektieren und akzeptieren, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist.

Von Toleranz zu Inklusion: alle dürfen mitspielen

Toleranz ist die Haltung, Inklusion das Tun. Am Teich spielen drei Frösche zusammen – einer sitzt in einem kleinen Rollstuhl. Oft braucht es nur kleine Anpassungen, damit alle mitmachen können: ein Spiel, bei dem keiner ausgeschlossen ist, ein Platz im Kreis, eine ausgestreckte Hand. „Magst du mitspielen?“ ist einer der wichtigsten Sätze, die dein Kind lernen kann.

So lebst du Toleranz im Alltag vor

  • Neugier statt Urteil: aus „Der ist komisch“ wird „Der macht das anders – spannend, oder?“
  • Vielfalt sichtbar machen: Bücher, Essen und Musik aus verschiedenen Kulturen selbstverständlich erleben.
  • Selbst hinschauen: Wie sprichst du über Menschen, die anders sind? Dein Kind hört genau zu.

Toleranz beginnt im Kleinen – beim Anschluss auf dem Pausenhof. Wenn dein Kind sich damit schwertut, hilft Mein Kind findet keine Freunde.

Gemeinsam lesen, gemeinsam wachsen. Die bunte Schafherde und die spielenden Frösche gehören zu den 26 Geschichten in Emma & Max auf der Farm der Freundschaft – zum gemeinsamen Lesen.

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